FreibergAktuelles

Ex situ Projekt

Die einzelnen Sämlinge werden in vorbereitete Töpfe gepflanzt. - Foto: Andreas Püwert
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Die einzelnen Sämlinge werden in vorbereitete Töpfe gepflanzt. - Foto: Andreas Püwert

Eines von mehreren Projekten des NABU Freiberg beschäftigt sich mit dem Erhalt bestimmter Pflanzenarten. Auf vereinsseigenen Wiesen werden von einer bestimmten Auswahl von Pflanzen Samen gesammelt. Diese werden dann außerhalb des eigentlichen Lebensraumes (Ex situ) in Saatschalen ausgesät, pikiert und in Töpfen angezogen. Die einjährigen Pflanzen werden dann bestandsstützend wieder auf den Wiesen ausgepflanzt.

Eine dieser Arten ist der Große Wiesenknopf. Er ist die alleinige Raupennahrungspflanze von Hellen und Dunklen Wiesenknopfameisenbläuling. Diese Tagfalter leben in Symbiose mit bestimmten Ameisenarten. Nach dem mehrwöchigen Fressen der Blüten des Wiesenknopfes, lassen sie sich fallen und werden am Boden von Ameisen adoptiert und bis zur Verpuppung von ihnen gefüttert. Nach einem Jahr schlüpfen die Falter aus dem Ameisennest, legen Eier und der Kreislauf beginnt von Neuem.

Am 24. März 2022 wurden an der Lochmühle weitere Flächen zur Anzucht dieser Pflanzenarten geschaffen. Mit Brettern sollen auf der nächsten Aktion neue Tische gebaut werden. Auch hierzu werden ständig Helfer gesucht. Wer den NABU Freiberg dabei unterstützen möchte, meldet sich bitte bei Selina Schöne (freiberg_at_nabu-sachsen.de) oder Andreas Püwert (andreas.puewert_at_nabu-freiberg.de).

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Eine bisher ungenutzte Fläche wurde für die Ex situ Zucht des NABU Freiberg urbar gemacht. - Foto: Andreas Püwert
Eine bisher ungenutzte Fläche wurde für die Ex situ Zucht des NABU Freiberg urbar gemacht. - Foto: Andreas Püwert
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Nach der Mahd wurden Brombeeren und Altgras von der Fläche entfernt. - Foto: Andreas Püwert
Nach der Mahd wurden Brombeeren und Altgras von der Fläche entfernt. - Foto: Andreas Püwert
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Der Große Wiesenknopf als Raupennahrungspflanze von Hellen und Dunklen Wiesenknopfameisenbläuling. - Foto: Andreas Püwert
Der Große Wiesenknopf als Raupennahrungspflanze von Hellen und Dunklen Wiesenknopfameisenbläuling. - Foto: Andreas Püwert
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Sämlinge vom Großen Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) werden vereinzelt. - Foto: Andreas Püwert
Sämlinge vom Großen Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) werden vereinzelt. - Foto: Andreas Püwert
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Die einzelnen Sämlinge werden in vorbereitete Töpfe gepflanzt. - Foto: Andreas Püwert
Die einzelnen Sämlinge werden in vorbereitete Töpfe gepflanzt. - Foto: Andreas Püwert
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Mehrere Tausend Pflanzen wurden in den Jahren 2020 und 2021 bereits angezogen. - Foto: Andreas Püwert
Mehrere Tausend Pflanzen wurden in den Jahren 2020 und 2021 bereits angezogen. - Foto: Andreas Püwert



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